CHRISTINE RUSCHE (DE) 2018-02-16T14:22:19+00:00

Project Description

CHRISTINE RUSCHE

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Christine Rusche

Geboren 1971 in Kühlungsborn, lebt und arbeitet in Berlin.

1994 – 2001 Studium der Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart

2009 Gastprofessur Malerei an der Kunstakademie Münster

2010 Referentin in Concrete Geometries Research Cluster an der AA – School of Architecture London

2011 Gastdozentin in Implicit Space an der TU München im Fachbereich Architektur/Forschung

2015 Referentin in Internationale Plattform für Kunst und Architektur von Prof. Dr. Anne Schloen, Kunstakademie Münster

Christine Rusche describes her works as spatial drawings, as they are not intended merely as paintings on individual walls. By creating black and white contrasts with graphic means, she conveys flat shapes to a spatial and sculptural dimension. Two interior structures overlap in Rusche’s site-specific spatial drawings: on the one hand, the actually existing, architectonic space, and on the other hand, the drawn, imaginary space. Although it only exists on the surface of the actual room, this drawn structure is so present that the confining function of the walls seems to dissolve and the interior is extended to the exterior. The result is an interaction between real and fictitious space, between two- and three-dimensionality, and between illusion and reality.

Text fragment: Dr. Anne Schloen

Christine Rusche bezeichnet ihre Arbeiten ganz bewusst als Raum-Zeichnungen, da es ihr nicht um Malerei auf einer einzelnen Wand geht. Sie setzt die zeichnerischen Mittel so ein, dass durch den Farbgegensatz von Schwarz und Weiß die flächigen Formen in eine räumlich-skulpturale Dimension überführt werden. In Rusches ortsspezifischen Raum-Zeichnungen überlagern sich zwei Raumkonstruktionen: Einerseits der tatsächlich vorhandene, der architektonische Raum, und andererseits der gezeichnete, der imaginäre Raum, der zwar nur auf der Oberfläche des realen Raumes existiert, aber dennoch so präsent ist, dass die raumabschließende Funktion der Wände scheinbar aufgelöst und der Innenraum nach Außen weitergeführt wird. Es entsteht ein Wechselspiel zwischen realem und fiktivem Raum, von Zwei- und Dreidimensionalität, von Illusion und Realität.

Textauszug: Dr. Anne Schloen

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